Einbruchsschutz muss Kombination aus Prävention und Verfolgung sein – Beratungsangebote für Bürger wichtig

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(BJP) „Bei der Einbruchsbekämpfung ist die Kombination aus Prävention und Verfolgungsdruck, wie sie die Landesregierung verfolgt, der richtige Weg“, sagte Wolfgang Schwarz, polizeipolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, anlässlich der heutigen Präsentation des Anti-Einbruchskonzepts durch Innenminister Roger Lewentz (SPD). „Zum einen wurden so in den vergangenen Monaten an den Polizeipräsidien zentrale Ermittlungsgruppen gebildet, damit Täter und kriminelle Gruppen besser dingfest gemacht werden können. Zum anderen setzen Innenministerium und Polizei auf Aufklärung und Prävention.“

Schwarz betonte: „Zwischen dem 25. Oktober und dem 8. November werden landesweit zahlreiche Aktionen zum Einbruchsschutz durchgeführt. Das Ziel muss sein, dass den Bürgerinnen und Bürgern bewusst ist, dass der Einbruchschutz im eigenen Haus oder der eigenen Wohnung eine sehr große Bedeutung hat. Die Statistik zeigt, dass in Rheinland-Pfalz zunehmend mehr Einbrüche scheitern. Der Schlüssel dafür ist auch konsequenter Einbruchsschutz, etwa an Haustüren, Fenstern sowie Balkon- und Terrassentüren. Die dahingehenden Beratungen der Polizei sind von großer Bedeutung.“

Schwarz wandte sich gegen die CDU-Forderung, den Schutz gegen Einbrecher durch Steuererleichterungen für Einbruchssicherungen zu forcieren: „Steuererleichterungen helfen nur Gutverdienern. Das KFW-Förderprogramm des Bundes, über das Mittel zur Einbruchsprävention bereitgestellt werden, ist viel sinnvoller. Es kommt unterschiedlichen Bevölkerungs- und Einkommensgruppen zugute.“

SPD-Landtagsfraktion
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