FDP fordert Sicherheit beim offenen Vollzug

Artikel bewerten
(0 Stimmen)
FDP fordert Sicherheit beim offenen Vollzug Anna von Treuenfels - Patrick Lux
(BJP) Zur erneuten Flucht eines Häftlings sagt die stellvertretende Vorsitzende und justizpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion, Anna von Treuenfels-Frowein: „Der aktuelle Fall zeigt erneut, dass der offene Vollzug in Hamburg nicht sicher genug funktioniert. Seit zwei Wochen ist ein Häftling aus dem offenen Vollzug der JVA Hahnöfersand bereits auf der Flucht. Und erst jetzt erfährt die Öffentlichkeit davon. Die Fälle der Entweichungen aus dem offenen Vollzugssystem häufen sich, wie Anfragen der FDP-Fraktion zeigen. Konsequenzen daraus hat Justizsenator Till Steffen bisher nicht gezogen. Die Umsetzung des offenen Vollzugs muss aber einwandfrei gelingen, sonst ist die wichtigste Säule der Resozialisierung gefährdet. Die Zustände sind nicht länger tragbar und Hamburg ist sehr weit weg von einer guten Resozialisierungspolitik. Das Ergebnis ist eine absehbare Kettenreaktion: Die Gefährdung der Sicherheit der Bürger durch die geflüchteten Straftäter und damit der Verlust der Akzeptanz des offenen Vollzugs als wichtiges Element der Resozialisierung.“
 
Quelle: fdp-fraktion-hh.de

Schreibe einen Kommentar

Schreiben Sie hier Ihren Kommentar zum o. g. Artikel. Beachten Sie, dass wir unseriöse Kommentare, Beleidigungen, Werbung, etc. nicht freischalten. Das Team vom BundesJustizPortal distanziert sich öffentlich und rechtlich von allen publizierten Pressemeldungen und Kommentaren. Es spiegelt nicht die Meinung der Redaktion.