Bluttat in Barmbek: „Wir dürfen uns nicht einschüchtern lassen“

Artikel bewerten
(0 Stimmen)
Bluttat in Barmbek: „Wir dürfen uns nicht einschüchtern lassen“ Cansu Özdemir - Linksfraktion Hamburg
(BJP) Zu dem brutalen Anschlag in Barmbek erklären die Vositzenden der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft, Sabine Boeddinghaus und Cansu Özdemir: „Wir empfinden Entsetzen und Trauer. Den Angehörigen des Todesopfers und den Verletzten gilt unser Mitgefühl. Ihr Leid zu respektieren heißt auch, den Anschlag lückenlos und mit aller Sorgfalt aufzuklären. Aufzuarbeiten und aufzuklären, ob es zum Beispiel Fehleinschätzungen gegeben hat. Diejenigen, die den schrecklichen Anschlag nun instrumentalisieren, um Vorurteile und weiteren Hass zu schüren, verweisen wir auf ein wichtiges Detail: Es haben sich mutige Hamburger, auch gläubige Muslime, unter Lebensgefahr dem Täter in den Weg gestellt und ihn aufgehalten. Sie haben mit ihrer Courage die Gesellschaft verteidigt.“

Deniz Celik, Wahlkreisabgeordneter aus Barmbek, ergänzt: „In Barmbek leben Menschen aus den unterschiedlichsten Kulturen friedlich miteinander. Das darf nicht durch vorschnelle Rückschlüsse gefährdet werden, zumal die Motive des Täters noch nicht geklärt sind. Jetzt geht es darum, sich von keiner Seite einschüchtern zu lassen und weiter ohne Misstrauen zusammenzuleben.“

Quelle: DIE LINKE. Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft

Schreibe einen Kommentar

Schreiben Sie hier Ihren Kommentar zum o. g. Artikel. Beachten Sie, dass wir unseriöse Kommentare, Beleidigungen, Werbung, etc. nicht freischalten. Das Team vom BundesJustizPortal distanziert sich öffentlich und rechtlich von allen publizierten Pressemeldungen und Kommentaren. Es spiegelt nicht die Meinung der Redaktion.