Richter am Bundesgerichtshof Prof. Dr. Wilhelm-Albrecht Achilles im Ruhestand

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Richter am Bundesgerichtshof Prof. Dr. Wilhelm-Albrecht Achilles im Ruhestand Bundesgerichtshof - bundesgerichtshof.de - Stephan Baumann
(BJP) Richter am Bundesgerichtshof Prof. Dr. Wilhelm-Albrecht Achilles wird mit Ablauf des 31. Mai 2018 nach Erreichen der Altersgrenze in den Ruhestand treten.

Herr Prof. Dr. Achilles wurde am 27. November 1952 in Braunschweig geboren. Nach Abschluss seiner juristischen Ausbildung und einer vorübergehenden Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Georg-August-Universität Göttingen trat er am 1. März 1982 in den höheren Justizdienst des Landes Niedersachsen ein. Nach Verwendungen bei der Staatsanwaltschaft und dem Landgericht Braunschweig sowie den Amtsgerichten Goslar, Bad Gandersheim und Seesen wurde er am 8. März 1985 zum Richter am Landgericht Braunschweig ernannt. Am 22. Februar 1993 erfolgte seine Beförderung zum Richter am Oberlandesgericht Braunschweig. Von dort war er im Jahr 1994 zeitweise an das Oberlandesgericht Naumburg abgeordnet. Am 29. Oktober 2004 wurde er zum Vorsitzenden Richter am Oberlandesgericht Braunschweig befördert.  

Am 1. November 2007 wurde Herr Prof. Dr. Achilles zum Richter am Bundesgerichtshof ernannt. Er gehört seither dem vornehmlich für Rechtsstreitigkeiten über Ansprüche aus Kauf, Leasing und Wohnraummietverhältnissen zuständigen VIII. Zivilsenat an; in der Zeit von Januar bis Juni 2009 war er zugleich dem seinerzeit vorübergehend eingerichteten Xa-Hilfssenat zugewiesen. Von Juli 2010 bis Dezember 2011 war Herr Prof. Dr. Achilles außerdem stellvertretendes und sodann bis Juli 2014 ordentliches Mitglied des Präsidialrats des Bundesgerichtshofs. Die Georg-August-Universität Göttingen, an der er seit 2010 internationales Kaufrecht lehrt, bestellte ihn durch Urkunde vom 12. Juli 2016 zum Honorarprofessor.

Während seiner über zehneinhalbjährigen Zugehörigkeit zum Bundesgerichtshof hat Herr Prof. Dr. Achilles die Rechtsprechung namentlich des VIII. Zivilsenats maßgeblich mitgeprägt.  

Quelle: Bundesgerichtshofs

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