Der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Wang Wenbin, hat Vorwürfe aus Kanada an die Justiz der Volksrepublik zurückgewiesen. Eine entsprechende Erklärung des kanadischen Außenministers habe die Tatsachen ignoriert, China verleumdet und sich gewaltsam in die juristische Souveränität Chinas eingemischt, was China entschieden ablehne und scharf verurteile, sagte Wang am Montag vor der Presse in Beijing.
Am Sonntag hatte der kanadische Außenminister Marc Garneau erklärt, dass Michael Kovrig und Michael Spavor von China 1.000 Tage lang „willkürlich festgehalten“ worden seien, und die Justizverfahren Chinas als „intransparent“ kritisiert.
Gegen Michael Kovrig und Michael Spavor seien Anklagen wegen des Verdachts auf Verbrechen gegen die nationale Sicherheit Chinas erhoben worden, und die von den zuständigen Behörden vor kurzem veröffentlichten Informationen zeigten, dass es stichhaltige Beweise für ihre Verbrechen gebe, sagte Wang. Die chinesischen Justizbehörden hätten den Fall im Einklang mit dem Gesetz behandelt, und alle ihre Rechte würden in vollem Umfang gewahrt.
Zum Militärputsch in Guinea vom Sonntag sagte Wang, China habe die Freilassung des inhaftiertem Präsidenten Alpha Conde gefordert. China rufe alle Parteien dazu auf, Zurückhaltung zu üben und das Problem durch Dialog und Konsultationen zu lösen.

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