Präsident des Oberlandesgerichts in den Ruhestand verabschiedet

Präsident des Oberlandesgerichts in den Ruhestand verabschiedet

(BJP) Präsident des Oberlandesgerichts in den Ruhestand verabschiedet. Justizministerin Katy Hoffmeister würdigt Burkhard Thiele für seine Verdienste: „In den Gerichtsbarkeiten über die Landesgrenzen hinaus anerkannt“. Justizministerin Katy Hoffmeister hat dem Präsidenten des Oberlandesgerichts Rostock, Burkhard Thiele, nur wenige Wochen nach dessen 40. Dienstjubiläum die Ruhestandsurkunde überreicht „Heute verabschiede ich einen Mann der ersten Stunde des Rechtsstaates auf dem Gebiet des heutigen Mecklenburg-Vorpommerns. Burkhard Thiele war einer der Aufbauhelfer der Justiz als Abteilungsleiter Verfassung und Recht im Justizministerium. In allen Gerichtsbarkeiten über die Landesgrenze hinaus genießt er hohe Anerkennung sowohl als ausgewiesener Praktiker als auch als Wissenschaftler durch seine Kommentierungen im Staudinger-Kommentar zum BGB. Er hat sich hier in Mecklenburg-Vorpommern auch stets für den so dringend benötigten Nachwuchs eingesetzt. Er war zum einen jahrelang Präsident des Landesjustizprüfungsamtes, zum anderen förderte er als OLG-Präsident die Ausbildung im Rechtsreferendariat sehr. Ich danke Burkhard Thiele für seine Verdienste für unser Land und wünsche ihm für den Ruhestand Gesundheit und alles erdenklich Gute. Ich freue mich, dass er durch sein Ehrenamt des Präsidenten des Landesverfassungsgerichts unserem Land erhalten bleibt“, sagte Justizministerin Hoffmeister in Schwerin.

Präsident des Oberlandesgerichts in den Ruhestand verabschiedet

Burkhard Thiele wurde 1953 in Hamburg geboren und kam 1990 nach Mecklenburg-Vorpommern. Als damaliger Richter am Schleswig-Holsteinischen Oberlandesgericht wurde er zunächst an das Justizministerium abgeordnet. 1991 wurde er dahin versetzt. Im Jahr 2003 wurde Burkhard Thiele Präsident des Landesarbeitsgerichts, fünf Jahre später Präsident des Oberlandesgerichts Rostock. Der Landtag wählte ihn im letzten Jahr zum Präsidenten des Landesverfassungsgerichts Mecklenburg-Vorpommern.

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Quelle: Pressemitteilung Justizministerium Mecklenburg-Vorpommern vom 30.10.2018
Bildquelle: Justizministerium Mecklenburg-Vorpommern