Gewalt gegen Lehrerkräfte: Klaubert wirbt für Schulpsychologischen Dienst

Artikel bewerten
(0 Stimmen)
Gewalt gegen Lehrerkräfte: Klaubert wirbt für Schulpsychologischen Dienst Birgit Klaubert - thueringen.de
(BJP) Das Bildungsministerium hat ein Faltblatt veröffentlicht, mit dem Pädagoginnen und Pädagogen, aber auch Eltern, Schülerinnen und Schüler auf die Angebote des Schulpsychologischen Dienstes in Thüringen aufmerksam gemacht werden sollen. Alle Anfragen und Gespräche werden selbstverständlich vertraulich behandelt. Die Angebote der Schulpsychologen sind für alle Ratsuchenden kostenfrei.

Dazu Ministerin Klaubert: „Die Debatte um Gewalt gegenüber Lehrkräften zeigt, dass wir die vorhandenen Unterstützungsangebote bekannter machen müssen. Kein Lehrer und keine Lehrerin soll sich mit psychischer oder gar physischer Gewalt allein gelassen fühlen. Neben dem offiziellen Meldesystem gibt es für die Pädagoginnen und Pädagogen die Möglichkeit, sich direkt an die Schulpsychologen zu wenden. Für diese Angebote möchte ich ausdrücklich werben.“

Der Schulpsychologische Dienst arbeitet eng mit anderen schulischen sowie psychosozialen Einrichtungen zusammen und unterstützt Ratsuchende gegebenenfalls auch bei der Suche nach weiteren, individuell passenden Anlaufstellen. Zu den Teams gehören Psychologinnen und Psychologen, Beratungslehrerinnen und Beratungslehrer. Das Faltblatt enthält Informationen zu den Hilfestellungen und Beratungsleistungen für die unterschiedlichen Zielgruppen sowie die Kontaktmöglichkeiten über die jeweiligen staatlichen Schulämter. Er steht unter www.schulpsychologie.schulaemter.de zum Download zur Verfügung.

„Unsere Pädagoginnen und Pädagogen stehen unter einem besonderen Druck, denn sie müssen täglich Autorität ausstrahlen und zugleich vertrauensvolle Ansprechpersonen für die Schülerinnen und Schüler sein. Unter diesen Bedingungen ist es nicht ehrenrührig, sondern wichtig, in besonderen Stresssituationen Rat und Unterstützung beim Schulpsychologischen Dienst zu suchen. Die Teams können mit einem externen Blick Rat geben, wie beispielsweise bei Konflikten unter Schülerinnen und Schülern vermittelt werden kann, wie Kindern mit  Prüfungsangst geholfen werden kann und wie mit den eigenen besonderen Herausforderungen besser umgegangen werden kann. Niemand sollte Scheu vor diesem Beratungsangebot haben“, so Klaubert.

Quelle: tmbjs.de

Schreibe einen Kommentar

Schreiben Sie hier Ihren Kommentar zum o. g. Artikel. Beachten Sie, dass wir unseriöse Kommentare, Beleidigungen, Werbung, etc. nicht freischalten. Das Team vom BundesJustizPortal distanziert sich öffentlich und rechtlich von allen publizierten Pressemeldungen und Kommentaren. Es spiegelt nicht die Meinung der Redaktion.