Unterhaltsvorschuss: Richtiges Gesetz zu kurz gedacht

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Unterhaltsvorschuss: Richtiges Gesetz zu kurz gedacht Katjana Zunft - die-linke-luebeck.de
(BJP) Bis zum 18. Geburtstag statt bisher höchstens bis zum zwölften bekommt ein Kind künftig staatliche Hilfe, wenn ein Elternteil - meistens der Vater – keinen Unterhalt zahlt. Und das Ganze ohne Begrenzung. Bislang bekamen Alleinerziehende nur bis zum, zwölften Lebensjahr und längstens sechs Jahre lang Unterhaltsvorschuss, wenn kein Unterhalt durch das andere Elternteil gezahlt wurde. Hierzu erklärt Katjana Zunft, Sprecherin der Landesarbeitsgemeinschaft Kinder, Jugend und Familie der Linken Schleswig-Holstein und Listenkandidatin der Linkspartei für die Landtagswahl:

„Dieses neue Gesetz ist eine Erleichterung für alle Alleinerziehenden, die keinen Unterhalt erhalten.. Aber leider ist es wieder zu kurz gedacht. Richtiger wäre es gewesen, das Unterhaltsgeld bis zum Ende der Schulzeit zu zahlen oder - noch besser - bis zum Ende der Ausbildung. Genau diese Verpflichtung hat auch ein Unterhaltspflichtiger. Es muss endlich aner-kannt werden, dass ein alleinerziehendes Elternteil bei nur einem Gehalt das Gleiche leistet wie Zweieltern-Familien. Es darf nicht länger ignoriert werden, dass Alleinerziehende eine gleichwertige Familienform und keine Ausnahme mehr sind."

Für die kommende Legislaturperiode im Schleswig Holsteinischen Landtag will die DIE LINKE Schleswig-Holstein als Lobby für Alleinerziehende verstärkt auf deren Förderung und Unterstützung drängen.

Quelle: die-linke-schleswig-holstein.de

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