Hooligan-Gewalt in Dresden – GRÜNE: Sicherheitsbehörden sollten die Gefahr durch rechte Hools endlich ernster nehmen und rechtsextreme Motive nicht relativieren

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Hooligan-Gewalt in Dresden – GRÜNE:  Sicherheitsbehörden sollten die Gefahr durch rechte Hools endlich ernster nehmen und rechtsextreme Motive nicht relativieren Valentin Lippmann - gruene-fraktion-sachsen.de - Juliane Mostertz FOTOGRAFISCH - Marlen Mieth
(BJP) Lippmann: Angriffe beweisen erneut die massive Gewaltbereitschaft rechter Hooligans. Nach den Angriffen von Dynamo-Hooligans auf Menschen mit Migrationshintergrund am Samstagabend erklärt Valentin Lippmann, innenpolitischer Sprecher der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag:

"Die Angriffe beweisen erneut die massive Gewaltbereitschaft rechter Hooligans. Die Sicherheitsbehörden sollten die Gefahr endlich ernster nehmen und dürfen eindeutig rechtsextreme Motive der Hooligans nicht relativieren."

"Gerade im Umfeld von Fußballspielen müssen darum die Sicherheitskonzepte überarbeitet werden, um Übergriffe durch Hooligans zu verhindern. Einschlägig bekannte Sammelpunkte der Hooligans sind dabei stärker in den im Blick zu nehmen, um die Mobilisierung zu Übergriffen bereits im Keim zu unterbinden."

"Nicht erst seit den Angriffen in Leipzig-Connewitz ist bekannt, dass rechtsextreme Hooligans eine entscheidende Rolle bei der Verbreitung von Hass und Gewalt auf Sachsens Straßen spielen. Durch die ausländerfeindliche Hetze von PEGIDA, sehen sich Rechtsextreme und Hooligans bestätigt und offenbar zur Selbstjustiz aufgerufen." "Der Verfolgungsdruck gegen rechte Hooliganstrukturen in Sachsen muss deutlich intensiviert werden."

Quelle: Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag

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