Jan-Christoph Oetjen: Zu viele unbesetzte Stellen – Land muss Medizinischen Dienst der Polizei attraktiver machen

Artikel bewerten
(0 Stimmen)
Jan-Christoph Oetjen: Zu viele unbesetzte Stellen – Land muss Medizinischen Dienst der Polizei attraktiver machen Jan Christoph Oetjen - FDP Fraktion im Landtag Niedersachsen
(BJP) Der innenpolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Niedersächsischen Landtag, Jan-Christoph Oetjen, kritisiert die Tatenlosigkeit der Landesregierung in Bezug auf den Medizinischen Dienst der Polizei: „Circa ein Drittel der Stellen beim Medizinischen Dienst ist unbesetzt und es wird nichts Konkretes dagegen getan. Im Gegenteil: Die Landesregierung verwaltet nur den Missstand.“ Ersichtlich wurden die besorgniserregenden Zahlen durch die Antwort des Innenministeriums auf eine Anfrage der FDP-Fraktion. Diese lege auch offen, dass die Landesregierung seit Jahren vollkommen planlos darüber sei, wie man wieder mehr Ärzte für einen Dienst bei der Polizei anwerben könne.

„Es führt natürlich kein Weg daran vorbei, auch einmal über höhere Bezüge nachzudenken. Die Fachärzte sind doch auf dem Markt vorhanden – nur ist der Dienst bei der Polizei offensichtlich nicht attraktiv genug. Mir stellt sich die Frage: Will die Landesregierung die Polizeibeamten medizinisch gut versorgen? Dann muss sie die Polizeiärzte auch gut bezahlen“ so Oetjen. Dieser Fragestellung müsse sich auch der Innenminister stellen. Schließlich sei der Medizinische Dienst der denkbar schlechteste Ort, um Einsparungen vorzunehmen – gerade vor dem Hintergrund der enormen polizeilichen Aufgaben.

Quelle: fdp-fraktion-nds.de

Schreibe einen Kommentar

Schreiben Sie hier Ihren Kommentar zum o. g. Artikel. Beachten Sie, dass wir unseriöse Kommentare, Beleidigungen, Werbung, etc. nicht freischalten. Das Team vom BundesJustizPortal distanziert sich öffentlich und rechtlich von allen publizierten Pressemeldungen und Kommentaren. Es spiegelt nicht die Meinung der Redaktion.