Jan-Christoph Oetjen: Polizei braucht mehr Personal im Kampf gegen Einbruchskriminalität – Pistorius muss endlich aufwachen

Artikel bewerten
(0 Stimmen)
Jan-Christoph Oetjen: Polizei braucht mehr Personal im Kampf gegen Einbruchskriminalität – Pistorius muss endlich aufwachen Jan Christoph Oetjen - FDP Fraktion im Landtag Niedersachsen
(BJP) Der innenpolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Jan-Christoph Oetjen, wirft der rot-grünen Landesregierung Untätigkeit bei der Bekämpfung von Einbruchskriminalität vor. Die am Montag von Innenminister Pistorius präsentierten gestiegenen Zahlen von Wohnungseinbrüchen im Land zeigten, dass dringender Handlungsbedarf bestehe. „Vor allem aber die Tatsache, dass nur ein Viertel der Einbrüche aufgeklärt werden, muss aufschrecken“, sagt Oetjen. Die FDP-Fraktion hatte bereits vor einem Jahr einen Antrag in den Landtag eingebracht, um Einbruchskriminalität besser bekämpfen zu können. „Die Landesregierung aber unternimmt nichts. Es wird Zeit, dass Innenminister Pistorius endlich aufwacht“, kritisiert Oetjen.

Dabei zeigten Ergebnisse in einzelnen Regionen des Landes, dass es gelingen kann mit besonderen Ermittlungsgruppen die Aufklärungsquote deutlich zu steigern. „Dafür braucht die Polizei aber dringend mehr Personal“, so Oetjen. Die FDP-Fraktion habe deshalb – auch zur Bekämpfung von Einbruchskriminalität – 1.000 mehr Anwärterstellen bis 2018 gefordert. Oetjen: „Das beste DNA-Labor nutzt uns nichts, wenn wir keine Mitarbeiter haben, die die Spurenauswertung vornehmen können.“

Hintergrund: Die Zahl der von der Polizei registrierten Straftaten in Niedersachsen ist im vergangenen Jahr um 2,8 Prozent auf 568 470 angestiegen. Einen Zuwachs um 13,1 Prozent gab es bei den Wohnungseinbrüchen, deren Zahl auf 16 575 stieg, wie Innenminister Boris Pistorius (SPD) am Montag bei der Vorlage der Kriminalstatistik mitteilte. Die Aufklärungsquote stieg leicht auf 61,1 Prozent, von den Einbrüchen konnte allerdings nur knapp ein Viertel der Fälle geklärt werden.

Quelle: fdp-fraktion-nds.de

Schreibe einen Kommentar

Schreiben Sie hier Ihren Kommentar zum o. g. Artikel. Beachten Sie, dass wir unseriöse Kommentare, Beleidigungen, Werbung, etc. nicht freischalten. Das Team vom BundesJustizPortal distanziert sich öffentlich und rechtlich von allen publizierten Pressemeldungen und Kommentaren. Es spiegelt nicht die Meinung der Redaktion.