Für Referendare in Mecklenburg-Vorpommern gibt es mehr Geld / Justizministerin Uta-Maria Kuder: „Die Erhöhung der Unterhaltsbeihilfe ist ein Kern ‎im Maßnahmenkatalog für ein noch attraktiveres Referendariat im Land“‎

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Für Referendare in Mecklenburg-Vorpommern gibt es mehr Geld / Justizministerin Uta-Maria Kuder: „Die Erhöhung der Unterhaltsbeihilfe ist ein Kern ‎im Maßnahmenkatalog für ein noch attraktiveres Referendariat im Land“‎ Uta Maria Kuder - utamariakuder.de
(BJP) „Mit dem 1. September wird die Unterhaltsbeihilfe für die Referendare um knapp 20 Prozent angehoben. Das ist ein äußerst wichtiger Punkt im Maßnahmenkatalog, den das Justizministerium zusammen mit dem Oberlandesgericht erarbeitet hat, damit sich künftig mehr junge Juristen dazu entscheiden, sich hier in Mecklenburg-Vorpommern auf ihr Zweites Juristisches Staatsexamen vorzubereiten“, sagte Justizministerin Kuder. Die Unterhaltsbeihilfe wird von jetzt 950 auf 1.125 Euro im Monat angehoben. Der Freibetrag für Nebeneinkünfte der Referendare wird ebenfalls erhöht. Darauf haben sich Justizministerium und Finanzministerium im August geeinigt.

Justizministerin Kuder sieht darin einen gewaltigen Sprung im Wettbewerb der Länder: „Mit dem höheren Grundbetrag ist Mecklenburg-Vorpommern nicht mehr auf einem der letzten Plätze im Bundesvergleich. Die Erhöhung der Unterhaltsbeihilfe war unter anderem ein Ergebnis von Einzelbefragungen. Darüber hinaus haben wir uns bereits die Qualität unseres Referendariats angeschaut und an einigen Stellen verbessert. Unser Referendariat steht seitdem unter dem Motto ‚klein aber fein‘, was bedeutet, dass bei uns in kleinen Gruppen eine intensivere Arbeit möglich ist. Auch werden wir unseren Referendaren eine neue Lernplattform im Internet zur Verfügung stellen. Wir bieten auch verstärkt praxisnahe Fachveranstaltungen wie in der letzten Woche zur Reform des Sexualstrafrechts an.“

Wer sich für ein juristisches Referendariat in Mecklenburg-Vorpommern interessiert, kann sich auf der Internetseite des Justizministeriums informieren. Zu klicken sind ein kurzer Film, eine Broschüre und die Informationen des Landesjustizprüfungsamtes.

Quelle: regierung-mv.de

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