Uwe Steinberg neuer Präsident des Verwaltungsgerichts in Kassel

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Uwe Steinberg neuer Präsident des Verwaltungsgerichts in Kassel Eva Kühne Hörmann - justizministerium.hessen.de - HMdJ
(BJP) Justizministerin Eva Kühne-Hörmann hat heute Herrn Uwe Steinberg die Ernennungsurkunde zum Präsidenten des Verwaltungsgerichts in Kassel übergeben. Er folgt damit dem zum 1. Dezember 2015  in den Ruhestand getretenen Präsidenten des Verwaltungsgerichts a.D. Volker Igstadt. Am Verwaltungsgericht Kassel sind aktuell 17 Richterinnen und Richter sowie 27 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.

Garanten der Demokratie und des Rechtsstaates

„Die Verwaltungsgerichte sind die Orte, an denen sich die Bürgerinnen und Bürger gegen staatliches Handeln zur Wehr setzen und auf seine Rechtmäßigkeit hin überprüfen lassen können. Verwaltungsgerichte sind deshalb Garanten der Demokratie und des Rechtsstaates. Dies gilt auch in Zeiten der Flüchtlingskrise“, erläuterte die Justizministerin, die fortfuhr: „Auch Flüchtlinge und abgelehnte Asylbewerber können gegen ihre Bescheide des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) klagen. Der Anstieg der Verfahren in diesem Bereich ist landesweit spürbar.“

An den neuen Präsidenten des Verwaltungsgerichts Kassel gerichtet sagte die Justizministerin: „Sehr geehrter Herr Steinberg, ich habe Ihrem Lebenslauf entnommen, dass Sie zu Beginn Ihrer beruflichen Laufbahn in der Vorgängerbehörde des BAMF schon einmal sehr intensiv mit Fragen der Flüchtlingspolitik befasst waren. Ich bin der festen Überzeugung, dass Ihnen das neben Ihrer ohnehin hervorragenden Qualifikation helfen wird, die steigenden Asylverfahren auch am Standort Kassel zu bewältigen“, so die Justizministerin.

Erfolg, Durchsetzungskraft, Glück und Fingerspitzengefühl

„Für Ihre neue Aufgabe wünsche ich Ihnen viel Erfolg, Durchsetzungskraft und auch die für die Leitung einer Behörde notwendige Portion Glück und Fingerspitzengefühl“, so die Ministerin.

Am Rande des Besuches wurde auch über den geplanten Umzug des Verwaltungsgerichts in das Justizzentrum in der Goethestraße in Kassel gesprochen. „Ich habe das Gefühl, dass wir mit der Sanierung des wunderschönen Gebäudes in der Goethestraße nicht nur eine gute Entscheidung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sondern auch eine gute städtebauliche Entscheidung getroffen haben. Hier ist der Umzug für den Sommer des nächsten Jahres geplant. Bisher sind die Baumaßnahmen voll im Plan“, so die Justizministerin.

Quelle: hmdj.hessen.de

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