Schreckliches Verbrechen an Susanna F. nicht für rechte Hetze instrumentalisieren

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Schreckliches Verbrechen an Susanna F. nicht für rechte Hetze instrumentalisieren Ulrich Wilken - linksfraktion-hessen.de - Foto Hanna Hoeft
(BJP) Zur heutigen gemeinsamen Sitzung des Innen- und Rechtsausschusses zum Mordfall Susanna F. und dem Tatverdächtigen Ali B. erklärt Ulrich Wilken, rechtspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag: „Der schreckliche Mord an der 14-Jährigen Susanna F. macht uns zutiefst betroffen. Unser tiefes Mitgefühl gilt dem Opfer, ihren Angehörigen und ihren Freundinnen und Freunden. Wir hoffen, dass der Tathergang vollständig ermittelt und der Täter zur Verantwortung gezogen wird.“

Wir wenden uns mit Entschiedenheit gegen die abscheulichen Versuche, das schreckliche Verbrechen an Susanna F. in völlig pietätloser Weise nutzen zu wollen, um Stimmung gegen Flüchtlinge im Allgemeinen zu machen. Laut polizeilicher Kriminalstatistik gab es in Hessen im Jahr 2017 insgesamt 93 Morde und in Wiesbaden 69 Fälle von Vergewaltigung beziehungsweise besonders schwerer sexueller Nötigung, sowie sechs Fälle von Totschlag. Ein besonderer Zusammenhang zu Geflüchteten ist dabei ebenso wenig erkennbar, wie es ein vergleichbares mediales Interesse oder Hass-Kampagnen in den sogenannten sozialen Medien gegeben hätte.

Jedes Opfer von Gewalt oder sexueller Nötigung ist ein Opfer zu viel. Es gilt, Gewalt nach allen Möglichkeiten vorzubeugen, gegebenenfalls gegen Täter vorzugehen und Opfern schnelle und bestmögliche Hilfe zukommen zu lassen.“

Quelle: Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag

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