Neue Nachwuchskräfte für den Justizvollzugsdienst / Justizminister Ludwig ernennt Anwärterinnen und Anwärter sowie Probebeamtinnen und Probebeamte

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Neue Nachwuchskräfte für den Justizvollzugsdienst / Justizminister Ludwig ernennt Anwärterinnen und Anwärter sowie Probebeamtinnen und Probebeamte Stefan Ludwig - Landtag Brandenburg
(BJP) Nach zweijähriger Ausbildung hat Justizminister Stefan Ludwig heute 15 neu ausgebildete Vollzugsbeamtinnen und –beamte in das Beamtenverhältnis auf Probe übernommen. Zugleich begrüßte er im nun beginnenden Ausbildungslehrgang wieder 20 Anwärterinnen und Anwärter, die in das Beamtenverhältnis auf Widerruf berufen wurden. Ludwig zeigte sich erfreut über die Möglichkeit, den Justizvollzug mit frischen Kräften zu stärken und sagte: „Die nunmehr 14. Vollausbildung hat neue Wege beschritten. Die Anwärterinnen und Anwärter konnten erstmals bereits vor Beginn der Ausbildung Berufserfahrungen als Tarifbeschäftigte in einer unserer Justizvollzugsanstalten sammeln. Das garantiert eine praxisorientierte und effektive Ausbildung und ermöglicht es den jungen Menschen, ihre Entscheidung für eine künftige Tätigkeit im Justizvollzug aufgrund eigener Eindrücke und Erfahrungen zu treffen. Gleichzeitig werden ihnen natürlich gerade am Anfang die etablierten und erfahrenen Kolleginnen und Kollegen begleitend zur Seite stehen und ihr Wissen weitergeben. Ich erhoffe mir, dass der Nachwuchs neben dem erworbenen Wissen neue Ideen und Sichtweisen in den herausfordernden Berufsalltag hineinträgt.“  

Die Hälfte der Anwärterinnen und Anwärter ist bereits seit Oktober bzw. November 2015 im Vollzug tätig. Die anderen hatten ab April 2016 die Möglichkeit, sich zu erproben und für sich selbst herauszufinden, ob die Berufswahl für sie die Richtige ist. Ludwig betonte die Notwendigkeit dieser Neuerung: „Das ist richtig und wichtig, da die Anforderungen an die Arbeit mit den Gefangenen sehr hoch sind und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rahmen der Resozialisierung eine Vorbildfunktion haben. Sie dienen der Orientierung der Gefangenen für die Erreichung eines straffreien Lebens. Das ist eine enorme Verantwortung, von der die gesamte Gesellschaft profitiert. Der ständige Dienst am Menschen erfordert aber eben auch einen Schichtbetrieb in Früh-, Spät- und Nachtdienst, auch an Wochenenden und Feiertagen. Ich wünsche allen jungen Nachwuchskräften dennoch das Gefühl, dass sie am Ende einer hoffentlich langen Karriere zu dem Schluss kommen: „Ich habe es richtig gemacht. Dieser Beruf hat mich erfüllt.““, sagte er.

Quelle: mdjev.brandenburg.de

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