Justizminister fördert Opferschutz / Ludwig übergibt Förderbescheid für Traumaambulanz

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Justizminister fördert Opferschutz / Ludwig übergibt Förderbescheid für Traumaambulanz Stefan Ludwig - Landtag Brandenburg
(BJP) Am Freitag übergab der Justizminister Stefan Ludwig einen Förderbescheid für das Projekt „Traumaambulanz Potsdam“ des Vereins Opferhilfe e.V. in den Räumen der Opferberatung Potsdam, Jägerstraße 36, 14467 Potsdam. Damit ist es nun wieder möglich, die fachlich qualifizierte psychotraumatologische Erstversorgung für Opfer von Gewalttaten sowie Akut- und Kurzzeitpsychotherapien anzubieten. „Wir setzen uns für eine schnellere und unbürokratische therapeutische Hilfe bei schweren Gewalt- und Sexualdelikten ein. Mit dem Projekt „Traumaambulanz“ schließen wir eine Lücke in der psychotraumatologischen Versorgung. Es soll zunächst aus Lottomitteln gefördert werden. An Hand der gewonnenen Erkenntnisse werden wir danach prüfen, ob eine Regelfinanzierung aus Haushaltsmitteln erfolgen kann“, so Ludwig.

„Wir freuen uns, dass mit der Förderung des Justizministeriums nun auch das Land Brandenburg über eine Traumaambulanz verfügt“, würdigt der Vorstandsvorsitzende der Opferhilfe Land Brandenburg e.V. Matthias Beutke die Entscheidung des Justizministeriums. Die Leiterin der Opferberatungsstellen Dipl.-Psych. Rosmarie Priet ergänzt: „Gewaltopfer haben ein hohes Risiko, an Traumafolgestörungen zu erkranken. Schnelle therapeutische Hilfe ist daher entscheidend.“

Insgesamt werden in den sechs Opferberatungsstellen des Opferhilfe Land Brandenburg e.V. jährlich ca. 700 Betroffene betreut. Seit Ende 1996 fördert das Justizministerium die Opferberatungsstellen.    

Quelle: MdJEV.Brandenburg.de

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