SUDING: Versagen der Behörden im Missbrauchsfall von Staufen macht fassungslos

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SUDING: Versagen der Behörden im Missbrauchsfall von Staufen macht fassungslos Katja Suding - fdp.de
(BJP) Zu den Medienberichten über den Missbrauchsfall in Staufen erklärt die stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende Katja Suding: „Das jahrelange Martyrium des Jungen und das Versagen der Behörden machen fassungslos. Es ist Aufgabe des Staates, Missbrauchsfälle wie in Staufen zu verhindern. Der rechtliche Schutz von Kindern funktioniert aber nur dann, wenn die zuständigen Stellen ihre Möglichkeiten voll ausschöpfen. Die Bundesregierung muss jetzt handeln: Zum einen müssen Gerichte und Jugendämter viel enger und zielführender zusammenarbeiten. Die Stellen, die Kinder vor Missbrauch schützen sollen, müssen kontinuierlich Informationen austauschen und so ein effektives Frühwarnsystem aufbauen. Zum anderen brauchen die Gerichte wie auch die Jugendämter deutlich mehr Personal. Darüber hinaus muss die Stelle des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs verstetigt werden. Kindesmissbrauch wird zwar seit einigen Jahren stärker thematisiert, der aktuelle Fall zeigt aber, dass der Schutz von Kindern bei weitem noch nicht ausreicht. Das darf der Staat nicht länger akzeptieren.“

Quelle: Fraktion der Freien Demokraten

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