Für sexuelle Selbstbestimmung gilt ab heute das „Nein heißt Nein“-Prinzip / Dank Union auch mehr Schutz vor „Grapschern“ und Übergriffen aus Gruppen

Artikel bewerten
(0 Stimmen)
Für sexuelle Selbstbestimmung gilt ab heute das „Nein heißt Nein“-Prinzip / Dank Union auch mehr Schutz vor „Grapschern“ und Übergriffen aus Gruppen Elisabeth Winkelmeier Becker - Deutscher Bundestag - Achim Melde
(BJP) Das neue Sexualstrafrecht tritt in Kraft. Kernpunkt ist die Verwirklichung des „Nein heißt Nein“-Prinzips. Hierzu erklärt die rechtspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Elisabeth Winkelmeier-Becker: "Mit der "Nein heißt Nein"-Lösung schützen wir die sexuelle Selbstbestimmung ohne Wenn und Aber. Damit haben wir gesetzlich die "rote Linie" da gezogen, wo jemand gegen den erkennbaren Willen des Opfers verstößt. Das ist ein großer Erfolg für die Union. Schon im Februar hatte die CDU in der "Mainzer Erklärung" das "Nein heißt Nein" gefordert.

Auch die sexuelle Belästigung steht nun unter Strafe, ebenso wie Übergriffe, die aus Gruppen heraus begangen werden. Täter solcher Übergriffe, wie sie auf Massenveranstaltungen in Köln, Darmstadt oder Berlin vorkamen, können jetzt einfacher für ihre Taten zur Rechenschaft gezogen werden. Diese nötige Konsequenz konnte die Union gegen den deutlichen Widerstand aus der SPD und Opposition verankern.

Die Umsetzung des "Nein heißt Nein"-Prinzips ist ein Meilenstein. Die überwältigende Zustimmung im Bundestag zeigt dies. Schade, dass wir darauf solange warten mussten, weil Bundesjustizminister Maas einen unzureichenden Gesetzesentwurf vorgelegt hatte."

Quelle: cducsu.de

Schreibe einen Kommentar

Schreiben Sie hier Ihren Kommentar zum o. g. Artikel. Beachten Sie, dass wir unseriöse Kommentare, Beleidigungen, Werbung, etc. nicht freischalten. Das Team vom BundesJustizPortal distanziert sich öffentlich und rechtlich von allen publizierten Pressemeldungen und Kommentaren. Es spiegelt nicht die Meinung der Redaktion.