Berg: Bei Gewalt gegen Frauen Ross und Reiter nennen

Artikel bewerten
(5 Stimmen)
Berg: Bei Gewalt gegen Frauen Ross und Reiter nennen Lars Patrick Berg - afd.landtag-bw.de - Privat
(BJP) Lars Patrick Berg, sicherheitspolitischer Sprecher der AfD-Landtagsfraktion, reagiert auf die Forderung der SPD-Landesvorsitzenden Breymaier, die Zahl der Plätze in den Frauenhäusern im Südwesten zu verdoppeln und die Mittel von 600.000 EUR auf fünf Mio. EUR zu vervielfachen. „Was ich vermisse, ist eine fundierte Analyse, woher dieser gestiegene Bedarf resultiert“, stellt MdL Berg fest. „Insbesondere ist dabei die Frage zu klären, wer die Täter sind und in welchen Milieus sich die Fälle von Gewaltausübung gegen Frauen häufen.“

Es sei kein Geheimnis, dass u.a. im Zuge der unkontrollierten Masseneinwanderung 2015 Hunderttausende junger Männer aus Kulturkreisen in unser Land gekommen sind, in denen Diskriminierung und Gewalt gegen Frauen leider an der Tagesordnung sind. „Die Täterstruktur muss lückenlos aufgeklärt werden, um entsprechende Konsequenzen ziehen zu können“, fordert MdL Berg. Die Beschreibung durch Allgemeinplätze wie „Männergewalt“ reiche bei weitem nicht aus. „Hier müssen Ross und Reiter genannt werden. Es muss dabei ganz klar sein, dass eine Diskriminierung von Frauen – egal ob kulturell oder religiös begründet - in Deutschland nicht geduldet wird.“

Lars Patrick Berg spricht in seiner Stellungnahme noch ein anderes Problem an, das oft aus dem Blickfeld gerät: Auch Männer und Jungen können Opfer häuslicher Gewalt werden. Gerade Jungen seien öfter als gemeinhin angenommen Opfer von Gewalt ausübenden Eltern oder Verwandten. „Ich plädiere dafür, auch diese Opfergruppe nicht zu vergessen und entsprechende Hilfsangebote auszubauen“, mahnt MdL Berg abschließend.

Quelle: afd.landtag-bw.de

2 Kommentare

  • G. Ganz

    Herr Berg, sichere Orte zu schaffen für Frauen, die Opfer von (ihren) gewalttätigen Männern wurden, muß an erster Stelle stehen. Diese Männer gehören gebrandmarkt! In diesem Zusammenhang den Terminus "Roß und Reiter" zu benutzen, ist äußerst unüberlegt und höchst geschmacklos! Die Forderung nach namentlicher Veröffentlichung des Täters ist richtig und kann unter bestimmten Umständen dieses Verhalten einschränken. Ebenso und vielleicht wichtiger scheint mir, daß diese namentliche Offenlegung der Täter bei (auch sexueller) Gewalt gegen Kinder durchgesetzt wird. Hier dürften noch enorme Dunkelziffern wegen der Drohung von Erwachsenen aus dem Familienkreis schlummern

    G. Ganz Mittwoch, 14. Dezember 2016 09:53 Kommentar-Link
  • M. A.

    Guten Tag Herr Berg,
    Bei Frauenhäusern handelt es sich um Zufluchtsorte für Frauen, die Gewalt duch Männer erlebt haben. Die Nationalität und Herkunft eines Mannes, der eine Frau in eine Situation gebracht hat, in der Sie ein Frauenhaus benötigt, ist für die Tatsache, daß es Ihr in solch einer Situation zur Verfügung stehen muss, vollkommen irrelevant. Übrigens können Ihre Vergleiche aus dem Pferdesport an dieser Stelle als abgeschmackt aufgefasst werden.
    Mit freundlichen Grüßen
    Marie Allerweltsname

    M. A. Dienstag, 13. Dezember 2016 19:36 Kommentar-Link

Schreibe einen Kommentar

Schreiben Sie hier Ihren Kommentar zum o. g. Artikel. Beachten Sie, dass wir unseriöse Kommentare, Beleidigungen, Werbung, etc. nicht freischalten. Das Team vom BundesJustizPortal distanziert sich öffentlich und rechtlich von allen publizierten Pressemeldungen und Kommentaren. Es spiegelt nicht die Meinung der Redaktion.